• Home
  • arbeiten
  • video
  • projekte
  • about

Selected Video Works

Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
malfleur

Video

In der KI-generierten Videoarbeit malfleur richtet frauklocker den Blick auf das Verborgene und das Verdrängte. Ein Auge taucht unter einem Teppich auf, schaut kurz hervor und zieht sich wieder zurück – ein Moment zwischen Wahrnehmen und Wegsehen. Am Ende tritt, begleitet vom Summen von Fliegen, ein brauner Blumenstrauß hervor. Das Video verbindet Schönheit und Verfall, Oberfläche und Abgrund. Der braune Strauß wird zur giftigen Blüte, die aus dem Verdrängten wächst. Das scheinbar stille Bild kippt ins Unheimliche und legt den Mechanismus offen, mit dem gesellschaftliche Gewalt unbemerkt in den Alltag zurückkehrt. malfleur ist ein Bild über das Wegsehen und Wiedersehen, über Erinnerung, die nicht vergeht, und über das, was aus dem Dunkeln der Geschichte erneut hervorkriecht.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
Ente

Video

Aus analogem Found-Footage-Material entwickelt frauklocker in Ente eine verstörende Metamorphose. Eine Figur mit Entenkopf hält eine Puppe im Arm – durch KI-Animation beginnt das Bild zu kippen. Der Entenkopf verschwindet, und hinter der Maske erscheint das Gesicht einer schreienden Frau. Was zunächst harmlos und grotesk wirkt, entpuppt sich als Auflösung eines Bildes, als Aufbruch einer verdrängten Stimme. Die künstliche Animation öffnet einen Raum, in dem Erinnerung, Begehren und Angst ineinander übergehen. Ente zeigt das Moment des Erkennens – dort, wo das Vertraute in sein Gegenteil umschlägt.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
undanz

Video

Das Video „undanz „ : Eine fröhliche Tanzszene löst sich allmählich auf und kippt in eine intime Brutalität. Durch Wiederholung und Zeitdehnung transformiert sich das scheinbar harmlose Strandbild in ein soziales Drama, dessen Ende offen bleibt. Die Verlangsamung des Materials legt die Gewalt im Beiläufigen frei – sie wird spürbar, bevor sie sichtbar wird.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
evave

Video

Ein Foto aus den 1960er-Jahren wird durch KI-Animation in Bewegung versetzt. Drei Menschen stehen in einer verschneiten Landschaft und beginnen sich langsam umeinander zu drehen. Der eingefrorene Moment löst sich auf und wird zu einer stillen, endlosen Bewegung.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
strada

Video

Zwei Clowns tanzen am Rand einer Durchgangswelt – vor einem Zirkuswagen, neben parkenden Autos. Der Tanz wiederholt sich endlos und verliert sich in der Leere des Zwischenraums. Zwischen Bühne und Transit, Inszenierung und Leere verhandelt „strada“ die Tragik des Darstellens: das Verharren in Bewegung, das endlose Kreisen menschlicher Gesten, die fragile Grenze zwischen Spiel und Stillstand. Masken, Lachen, Bewegung ohne Ziel – alles verweist auf das absurd Tragische des Unterhaltens. strada ist ein Bild über das Dazwischen: über Komik, Erschöpfung und das unaufhörliche Kreisen menschlicher Gesten.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
sensa43

Video

In der Arbeit „sensafünfundvierzig“ verbindet sich die sexualisierte Sprache eines anonymen Cypersex-talk, mit einer häuslichen Szene. Die digitale Sprachassistentin liest den Text in monotoner Tonlage, bar jeder Emotion oder Erregung. Die intime klassische Rollenverteilung suggeriert eine scheinbare Idylle, die so nicht mehr haltbar ist.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
balkon

Video

Aus bearbeitetem Found-Footage-Material entsteht in Balkon eine alltägliche Szene: Vier Frauen und ein Hund stehen auf einem Balkon, lachen, bewegen sich, teilen einen Moment der Nähe. Doch die Situation kippt – eine der Frauen flüchtet mit ihrem Hund vom engen Raum hinaus. Balkon zeigt das Gleichgewicht zwischen Vertrautheit und Beklemmung, zwischen Spiel und Ausbruch. In der kleinen Alltagsbühne verdichten sich soziale Geste, Komik und Unruhe zu einem stillen Bild über Freiheit und Begrenzung.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
ringeling

Video

In ringeling richtet frauklocker den Blick auf ein Kinderkarussell im Wiener Prater. Aus den bemalten Karussellfiguren beginnen Formen zu wachsen, Tiere bewegen sich, als würde das Spielzeug ein eigenes Leben entwickeln. Zwischen Stillstand und Bewegung, Mechanik und Magie entsteht ein irritierendes Wechselspiel. Das Vertraute kippt ins Unheimliche – das kindliche Vergnügen wird zur Projektion verborgener Wünsche und künstlicher Belebung. Das Kreisen wird zum Symbol für Wiederholung, Stillstand und künstliche Lebendigkeit – ein poetisches Bild über Bewegung, Verlockung und die unheimliche Seite des Vergnügens.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
tongue

Video

Die Zunge tritt als Redeorgan ohne Worte auf. Sie artikuliert sich nicht durch Sprache, sondern durch Bewegung, Kontakt und Sinnlichkeit. Das Werk untersucht die Spannung zwischen Körperlichkeit und symbolischer Ordnung, zwischen profaner Geste und performativer Handlung. Die Zunge, ein kleines Organ mit großer Wirkung, verschiebt Wahrnehmung, Bedeutung und Raum. Die Zunge fungiert als Vermittlerin zwischen Innen und Außen, zwischen Denken, Fühlen und physischer Erfahrung. Sie spricht, ohne Worte zu nutzen, erzeugt Wahrnehmung und erzeugt zugleich Irritation. Die Geste ist gleichzeitig intim und öffentlich, sinnlich und performativ, körperlich und symbolisch.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
flukk

Video

In der zweiteiligen Videoarbeit „flukk“ begegnen sich Körper, Klang und Raum. Weiße Stiefel marschieren auf der Stelle, während nackte Füße von oben in einen schwarzen Raum stoßen. Der Klang eines mongolischen Singsangs verbindet beide Ebenen zu einem körperlich erfahrbaren Resonanzraum. Die Geste des Marschierens, der Aufprall, das Rituelle – alles kippt in einen Zustand zwischen Disziplin und Auflösung, zwischen Erdung und Entrückung.
Ihr Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
artikel

Video

Die Videoinstallation Artikel zeigt auf drei Monitoren einen Gebärdensprachdolmetscher, der die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wiedergibt. Der Vortrag erfolgt ohne Stimme. Bedeutung entsteht allein durch die präzisen Bewegungen der Hände, durch Mimik, Atem und Rhythmus. Gebärdensprache wird hier nicht nur als Kommunikationsform sichtbar, sondern als vollwertige, eigenständige Sprache mit grammatischen Strukturen, räumlicher Logik und körperlicher Präsenz. Die Installation macht erfahrbar, wie Gebärdensprache Inhalte nicht ergänzt, sondern trägt: Die abstrakten Formulierungen der Menschenrechtskonvention werden durch die körperliche Artikulation konkret, unmittelbar und eindringlich. Der Körper des Dolmetschers wird zum Medium des Rechts, seine Bewegungen zu Zeichen, die die allgemeinen Rechte in eine physische, sichtbare Form überführen. Die drei Monitore sind in die Bänke eines Kirchenraums integriert. In dieser Umgebung verschränken sich sakraler Raum und politischer Text. Die Gebärdensprache setzt dem Raum eine eigene Autorität entgegen – eine Sprache, die ohne Klang auskommt und dennoch eine starke, unverwechselbare Stimme bildet. Artikel thematisiert damit das Verhältnis von Recht und Repräsentation, Körper und Sprache. Gleichzeitig lenkt die Arbeit den Blick auf Gebärdensprache als gleichberechtigte Ausdrucksform, die Bedeutung nicht nur vermittelt, sondern verkörpert.
Alle Arbeiten ansehen
frauklocker
IMPRESSUM DATENSCHUTZ
© 2026 ALL RIGHTS RESERVED