frauklocker


Gabriela Klocker, bekannt als frauklocker, ist eine in Dornbirn geborene Künstlerin, die seit 1985 in Wien lebt und arbeitet. Sie arbeitet mit Video, Fotografie und Installation.

Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Körper, Bild und gesellschaftlicher Zuschreibung. Ausgehend von Found Footage, Archivmaterial, performativen Elementen und zunehmend auch KI-generierten Bildern untersucht sie, wie Bilder Wirklichkeit produzieren: wie sie Begehren, Gewalt, Geschlecht und Identität formen und normieren. Nicht das einzelne Bild steht im Zentrum, sondern das, was zwischen Bildern geschieht – Wiederholung, Verschiebung, Bruch.

Körper erscheinen in ihren Arbeiten selten als Ganzes. Sie tauchen fragmentiert auf, als Geste, Oberfläche oder Störung. In diesen Fragmenten wird sichtbar, wie soziale Ordnungen sich in Körper einschreiben und wie sie instabil werden können.

Gewalt und Sexualität sind in Klockers Arbeiten keine Motive, sondern Spannungsfelder: zwischen Nähe und Distanz, Kontrolle und Ausgeliefertsein, Sichtbarkeit und Entzug. KI-generierte Bilder nutzt sie nicht als Simulation von Realität, sondern als Mittel, um die Künstlichkeit und Macht der Bilder selbst offen zu legen.

Klocker studierte Bildhauerei an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen in Vorarlberg und international gezeigt.

ausgewählte Arbeiten:

  • — Artikel
  • — personas
  • — sensafünfundvierzig
  • — malfleur

Gabriela Klocker, known as frauklocker, is an artist born in Dornbirn and based in Vienna since 1985. She works with video, photography and installation.

Her practice is situated at the intersection of body, image and social inscription. Working with found footage, archival material, performative elements and, increasingly, AI-generated images, she investigates how images produce reality: how they shape desire, violence, gender and identity. Rather than focusing on the single image, her work addresses what happens between images — repetition, displacement and rupture.

Bodies in her work rarely appear as complete entities. They emerge fragmented, as gestures, surfaces or disturbances. Within these fragments, the ways in which social orders inscribe themselves into bodies — and how these orders can become unstable — are made visible.

Violence and sexuality are not treated as subjects but as states of tension: between proximity and distance, control and vulnerability, exposure and withdrawal. AI-generated imagery is not used to simulate reality, but to expose the constructed nature and power of images themselves.

Klocker studied sculpture at the University of Applied Arts Vienna. Her works have been shown in exhibitions in Vorarlberg and internationally.

Selected works include:

  • — Artikel
  • — personas
  • — sensafünfundvierzig
  • — malfleur
Portrait Gabriela Klocker